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Abalus hieß nach Plinius (NH. 37,35) die der Küste der Gutones vorgelagerte Bernsteininsel, die Pytheas von Massilia (325 v. Chr.) Abalus und bei Timaeus "Basileia".

Beschreibung

In der Naturalis Historia (um 77 n. Chr. ) vom Plinius heißt es: [1]

„Pytheas gibt an, ein germanisches Volk, die Gutones, wohne an einer Versumpfung des Ozeans, … eine Tagesreise von da liege die Insel 'Abalus'; dorthin werde der Bernstein im Frühling von den Wellen getrieben und sei eigentlich eine geronnene Ausscheidung der See; die Anwohner gebrauchten ihn statt Holz zum Feuer und verkauften ihn an die benachbarten Teutonen. Timaeus stimmt ihm darin bei, nennt aber die Insel 'Basileia'.“

Den Widerspruch dieser Mitteilung mit der Aussage in Naturalis Historia (4,95), wonach Pytheas sie Basilia nenne, versuchte Karl Müllenhoff (1818-1884) durch eine Conjektur eandem Pytheas (Abalum, Timaeus) Basiliam nominal zu beseitigen [2]. Bei Xenophon von Lampsacus fand sich nach Plinius (NH. 4,95) die Namenform Balcia, wofür bei Solin. (19, 6) Abalcia gelesen wird. Manche Autoren beziehen die Namen Abalus und Basileia auf Helgoland.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Naturalis Historia. Plinius. 37,35
  2. Deutsche Altertumskunde. Von Karl Müllenhoff. 5 Bände. Berlin 1870-1908.

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