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Beim Achat, engl. agate, handelt es sich um eine Variante des Minerals Quarz. Auffällig beim Achat ist seine schöne, streifige Zeichnung. Diese Steine fanden bereits vor Mittelalter vor allem als Schmuckstein Verwendung.

Durch Färbung und Zeichnung ausgezeichnete Achate wurden schon von jeher zu geschnittenen Steinen (Gemmen, Kameen, Siegelringen), aber auch zu Reibschalen und Mörsern, Glättsteinen, Ringsteinen, Agraffen, Armbändern, Rosenkränzen, Stockknöpfen, Messerstielen, Schussern und zu vielen anderen schmückenden oder nützlichen Gegenständen verarbeitet. [1]

Natur- und Sprachgeschichtliches

Theophrastos von Eresos gab dem Achat seinen Namen, da er in großen Mengen im Fluss „Achates“, in der Nähe des Ortes Acate gefunden wurde. Schon in frühester Zeit genoss dieser Stein hohe Wertschätzung. Im Alten Ägypten wurden etwa 1000 vor Christus Siegelzylinder, Ringe, Gemmen und Gefäße aus Achat gefertigt. In der Bibel, im 2. Buch Mose, 28, 17–20, wird das Brustschild des Hohen Priesters, eine mit Edelsteinen besetzte Platte, ausführlich beschrieben.

Völkerwanderungszeit

Auch in spätrömischer und der Völkerwanderungszeit wurde der Achat nicht selten zu Einlagen in Ringen und andern Schmuckgegenständen verwendet. Perlen aus diesem Stein gibt es auch aus derselben Zeit in den großen Perlenfunden.

Mittelalter

Ein einheimischer Name des von den Germanen seit spätrömischer Zeit für Schmucksachen verwandten Minerals ist nicht überliefert. Erst im späteren Mittelalter tritt der Name Achates in den germanischen Sprachen als Fremdwort auf. Im Frühmittelalter wurde er einmal als Achates an einer auf Gaius Julius Solinus beruhenden Stelle der früher dem Beda Venerabilis zugeschriebenen Ascetica Dubia erwähnt.

Volksglauben

Amulette aus Achat sollten dem Volksglauben nach gegen Blitz, Sturm und Durst helfen. Dieser Stein verleiht außerdem Liebesglück, Sympathie und Redegewandtheit. Er wirkt friedensfördernd, unheilabwehrend, macht Tapfer, harmonisiert und schützt gegen Schwermut, Gedächtnisschwäche, Nervosität, Hirnleiden, Geistesstörungen. [2]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Achat
  2. Heilsteine Von A-Z. M. & S. Widmer, 2001.

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