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Das Allod (mittellateinisch Allodium, althochdeutsch für „Gesamtbesitz“), auch Eigengut oder Erbgut, oder freies Eigen, bezeichnete im mittelalterlichen Recht einen Besitz, über den dessen Eigentümer (der Erbherr) frei verfügen konnte. [1]

Beschreibung

Das Allod wurde in fränkischer Zeit auch alodis (alaudis) genannt und bezeichnete das in vollem Eigentum stehende Vermögen. Es stand im Gegensatz zu dem in Gesamteigentum stehenden Gut, dem Verfügungsbeschränkungen unterworfenen Gut und zum Leihegut. Damit hängt innerlich zusammen, dass das Allod auch die Bedeutung 'Erbschaft', später auch 'Immobiliarerbe' besitzt und als Erbgut in Gegensatz zum Kaufgut gestellt wird. Die Miterben hießen allodiones. Das Wort beschränkt sich auf fränkisches und von dort beeinflußtes Gebiet.

Quellen

  • Deutsche Rechtsgeschichte. 2. Bände. (i. Bd. in 2. Auflage). Heinrich Brunner. Leipzig 1906 und 1892.
  • Deutsche Wirtschaftsgeschichte. Von Inama-Sternegg. 3 Bände. (i. Band in 2. Aufl.) 1909 und 1891 — 1901.

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Allod

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