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Altenwalde war ein befestigter Königshof bei Cuxhafen, am Endpunkt der von Bremen durch das Land Hadeln bis zum Meer gehenden Straße. Er wurde wahrscheinlich von Karl dem Großen im Jahre 797 angelegt, wie die Annales Laurissenses (auch Annales regni Francorum) und Annales Laurissenses (um 800) berichten. [1] [2]

Beschreibung

Die Grabung von Professor Dr. Karl Schuchhardt und Robra im Jahre 1906 schrieb über Altenwalde:

"Ein großes Rechteck stark umwallt. Der Wall besteht, wo Graben vorliegt, aus Sand und Holz, wo kein Graben besteht (Nordseite), aus Plaggen und Holz und hier völlig verbrannt, weil die Plaggen Luft zulassen. Der Wall ist über dem sächsischen Urnenfriedhof angelegt. Spärliche Scherben."

Altenwalde ist ebenso reichstes Tafelgut des Adalbert von Bremen (1000-1072); Adam von Bremen erwähnt es in seiner Kirchengeschichte als curtis dominica in Wolde, wobei Wolde später zum Ort Oldenwolde (heute Altenwalde) wurde. Es war eine Schenkung Heinrich IV. an den mächtigen Erzbischof von Bremen, der insgesamt 50 Königsgüter besaß und zeitweise sogar Regent des Reiches war, als Heinrich noch unmündig war.[3]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Annales Laureshamenses. Digitalisat: Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 515
  2. Wikisource: Annales regni Francorum – Quellen und Volltexte (Latein)
  3. Cuxpedia über Am Königshof, Straße in Altenwalde

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