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Das Wissen über Anatomie, soweit man bei den germanischen Medizinkundigen der Völkerwanderungszeit und des Frühmittelalters davon reden kann, war im wesentlichen Opferanatomie, z.B. die Untersuchung von schweren Kampfverletzungen, oder auch Küchenanatomie.

Wissenswertes

Die Lage und Form der großen Organe war den Heilkundigen durchaus zumindest oberflächlich bekannt. So konnte z.B. die Drei- oder Fünflappigkeit der Leber von Schaf- und Ziegenleber abgeleitet werden. Zudem hatten auch die aus der Antike überlieferten Anschauungen einen maßgeblichen Einfluß auf die anatomischen Vorstellungen des Menschen.

Alles hohle Gewebe war ader; die hohlen Knochen wurden wie die Luft- (und Speise-)röhre als althochdeutsch phīfa bezeichnet (peinfifun: tibiae), altfriesisch pīpe, mittelniederdeutsch pype, pīpe, mittelhochdeutsch pfife. Man kannte auch das Zwerchfell (angelsächsisch: midhrife) zumindest von Tieren her. Noch summarischer waren natürlich die zufällig gemachten Beobachtungen pathologischer Zustände, z.B. von Verkalkung, die schon beim Schneiden und Zufassen auffiel.

Quellen

Einzelnachweise

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