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Armschienen als Rüstung wurden erst im späteren Mittelalter mit der Entwicklung einer vollkommeneren Schutzbewaffnung getragen. Dem germanischen Altertum sind sie fremd.

Beschreibung

Allerdings fand man vom Ende der Jungsteinzeit (ca. 2200 v.Chr.) kleine, oblonge, flachgewölbte Scheiben aus Stein oder Knochen, die an der inneren Seite des linken Handgelenkes befestigt wurden. Diese hält man durchaus bereits für Arm- oder Handschutzplatten, die von Bogenschützen gegen den Schlag der zurückkommenden Bogensehne schützen sollten.

Spätmittelalter / Renaissance

Auch im 15. und 16. Jh. des Spätmittelalters bzw. der Renaissance trugen die Bogenschützen noch eine Armschiene (Spannarmband, engl. brace) als Ausrüstung für die Handhabung des Bogens. Sie bestand aus Eisen und wurde zum Schutz vor der schnellenden Sehne am linken Unterarm mittels Schnüren befestigt. [1]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Handbuch der Waffenkunde: Das Waffenwesen in seiner historischen Entwicklung (Internet Archive). Wendelin Boeheim. Leipzig, E.A. Seemann : 1890. Fourier Verlag, Wiesbaden 1985, ISBN 978-3-201-00257-8. S. 392.

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