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Der "Bänkelsang" war die Tageszeitung des Mittelalters. Derbe und anzügliche Geschichten und wahre Begebenheiten aus allen Schichten des Volkes, die die Lachmuskeln bis zum Äußersten strapazieren. Bekannte und weniger bekannte Volkslieder regen an zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln. [1]

Beschreibung

Bänkelsänger oder auch Bänkelreiter waren umherziehende Leute, die auf öffentlichen Plätzen Balladen, kleinere historische Ereignisse, Unglücksfälle, allerlei Mord- und Räubergeschichten und dgl. verächtlich singend oder erzählend vortrugen. Dabei bezogen sie das Vorgesungene figürlich auf ein aufgerolltes, darstellendes Gemälde, auf dem die gesungene Geschichte abgebildet war, um die Phantasie der Zuhörer noch mehr zu beschäftigen. Der Name stammt davon, dass Bänkelsänger auf den Gassen von hölzernen Bänken herab auftraten. Die Bänkelsänger fanden sich zur Volksunterhaltung bei allen Volksfesten, Jahrmärkten u. dgl. [2]

Quellen

  1. Henning der Barde: Vorstellung
  2. Pierer's Universal-Lexikon, Band 2. Altenburg 1857, S. 295.

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