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Als Bader wurden im Mittelalter Mediziner bezeichnet, die zwar nicht das studierte Wissen eines Medicus besaßen, jedoch weitaus mehr Praxis-Erfahrung hatten. Es war daher üblich, dass ein Medicus einen Bader gegen Bezahlung anstellte. Dieser war in der Praxis für das blutige Handwerk am Körper der Patienten verantwortlich. D.h. sie nahmen Operationen vor in denen sie sich auch weitaus besser auskannten als die studierten Ärzte.

Ausbildung

Den Titel eines Baders erhielt man durch eine Kombination an Lehrzeiten, die mit einer dreijährigen Ausbildung bei einem Badermeister begann. Danach trat der angehende Bader seine Wanderzeit von mehreren Jahren an. Erst danach hatte der angehende Bader die Möglichkeit, eine von der Zunft vorgeschriebene Prüfung abzulegen und damit seine Ausbildung zu beenden. Bestand er die Prüfung, erhielt er nicht nur das Recht, sich Bader zu nennen, sondern auch das Recht, in einer eigenen Praxis zu arbeiten; dem sogenannten Badehaus. Denn zu seinem Wissen gehörte nicht nur das Wissen über Anatomie, sondern Bader kannten sich auch mit Massagen aus.

Galerie

Quellen

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