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Als Beinarbeiten bezeichnet man Werkzeuge, Geräte und kunstgewerbliche Arbeiten aus Knochen bzw. Elfenbein. Sie waren seit Urzeit gebräuchlich. Ursprünglich wurden aus diesem Material vorwiegend nützliche Werkzeuge (Pfrieme, Nadeln und dergl.) hergestellt, nach Zutritt der Metalle mehr kunstgewerbliche.

Beschreibung

Insbesondere die Kämme wurden aus Knochen gefertigt - mit breitem, verziertem Rücken, öfters auch mit Klappen zum Verdecken der Zähne (nach Art neuzeitlicher Taschenkämme). Die Verzierung wurde der Regel nach eingeritzt, doch finden sich auch reichgeschnitzte (besonders doppelseitige) mit Reliefs auf dem Mittelteil; zugleich wurden Edelmetalle und Steine zum Ausschmuck verwendet, wobei besondere Pracht gesucht wurde (z.B. der sog. Bartkamm Kaiser Heinrichs I., Dom zu Quedlinburg aus dem 12. Jhd. [1]). Auch zu Kästchen aller Art, besonders Reliquiarien (z.B. das Reliquiar von Chillon) als Bekleidung gebräuchlich.

Galerie

Quellen

Einzelnachweise

  1. Europeana: Bartkamm Kaiser Heinrichs I.; Quedlinburg, Damenstiftskirche Sankt Servatius & Schlosskirche. Entstehung 1101-1200

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