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Der Billendorfer Typus bezeichnet eine Gruppe von Bodenfunden (vorranig Keramik) zwischen der mittleren Elbe und der Oder aus der Frühen Eisenzeit (7. / 6. Jh. v. Chr.). Dieser Typus war Spätphase oder Nachfolger der bronzezeitlichen Lausitzer Kultur (etwa 1300–500 v. Chr.). Namengebender Fundort ist Billendorf, das historisch zur Niederlausitz gehört und heute den Ortsteil Białowice der Stadt Nowogród Bobrzański (Naumburg am Bober) im Süden der Woiwodschaft Lebus bildet. [1]

Beschreibung

Der Billendorfer Typus gilt als Untergruppe des früheisenzeitlichen Lausitzer Typus, so benannt von A. Voß und J. V. Deichmüller nach einem Fundort im Kr. Sorau, mit reichen, durch die südliche Lage bedingten Einflüssen aus dem Hallstätter Kulturkreise. Für letztere sprechen die hohen, dem Villanova-Typus zuweilen sehr ähnlichen Halsurnen, eiserne Flachbeile und Hohlbeile, Nadeln usw. Der Zeit nach grenzt der Billendorfer Typus nahe an die Laténe-Periode, typologisch ist er noch ganz der Hallstattperiode zuzurechnen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Billendorfer Kultur

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