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Die Dreifelderwirtschaft (dänisch Trevangsbrug) ist seit der Zeit der Karolinger in Europa bekannt und wurde erstmals 765 und 771 in Urkunden belegt. Sie beruht auf dem Wechsel von Winterfrucht, Sommerfrucht und Brache, der sich frühzeitig als besonders zweckmäßig erwies.

Geschichte

Seit dem Mittelalter um etwa 1100 n. Chr. war die Dreifelderwirtschaft in Europa die gängigste Bewirtschaftungsform im Ackerbau. Bereits die Römer kannten die Zweifelderwirtschaft ("Landwechsel") und wandten diese auch nördlich der Alpen an. Im Hochmittelalter wurde das Dreifeldsystem dann, ausgehend von karolingischen Klöstern im 11. Jahrhundert flächendeckend eingeführt.

Allgemeines

Bei der Dreifelderwirtschaft wurde jedes Stück Land zwei Jahre hintereinander besät und lag dann im dritten Jahr brach. Die Saatfolge war meistens die, dass man zuerst Gerste auf das Feld säte, das brach gelegen hatte, und darauf als Wintersaat meistens Roggen. Das besäte Stück Land nannte man in Dänemark Vang (altnordisch: vangr). Das Brachfeld wurde in der Regel bis in den Juni als Viehweide benutzt; um Johanni (24. Juni) wurde es dann umgebrochen. In diesem Zustand blieb das Land dann mehrere Monate liegen, um im Herbst noch einmal für die Wintersaat gepflügt zu werden.

Quellen

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