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Die Eberesche (Sorbus aucuparia L.) bzw. Vogelbeerbaum wurde bei den Kelten "Luis" genannt und entsprach dem Buchstaben "L" des Ogam Alphabets. Die Eberesche mit ihren roten Beeren ist ein Paradies für Vögel. Im Februar sind die Blattknospen der Eberesche bereits ungewöhnlich dick und auffällig. Die Beeren sind sehr Vitamin-C-haltig und belebend, wenn auch roh genossen für Menschen unbekömmlich. Allerdings sind die Kerne der Beeren nur unbekömmlich (auf Grund der Bitterstoffe) und auch der alte "Volksglaube" die Beeren seien sehr giftig, stimmt nicht.

Praktische Anwendung

Vogelbeeren zählen mit zu den ältesten wildwachsenden Obstfrüchten, die in Europa schon den Menschen der Steinzeit als Nahrung dienten. [1] Aus den Beeren der Eberesche lassen sich Gelee oder Saft (und anregende alkoholische Getränke) herstellen.

Rezept für Vogelbeerenlikör

  • Siehe auch: Vogelbeerenlikör
  • Zutaten: 1L tockener Rotwein, 1L Doppelkorn, 500g Vogelbeeren, 4cl Rum, 300g Zucker, 1 Zimtstange, 3 Sternanis, 3 Gewürznelken.

Die Vogelbeeren vorbereiten, waschen und durch ein Siep zerdrücken, es wird nur das Fruchtfleisch verwendet (zuvor eingefroren wird die Beere weicher)! Ca. 10 Beer unzerdrückt zurückbehalten. Den Fruchtbrei mit dem Rotwein gut vermischen und die Gewürze zugeben. Die restlcihen Beeren leicht in den Fingern zerdrücken (das die Kerne sichtbar sind) und dem Gemisch zugeben. Abgedeckt an einen dunkeln Ort 1 Woche ziehen lassen, gelegentlich umrühren. Nach einer Woche die Mischung durch ein feines Siep abgießen und den Zucker, Korn und Rum beigeben. Alles gut verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschießend in Flaschen abfüllen! Wohl bekomms! [2]

Mythologische Bedeutung

Bedeutung bei den Kelten

Aus den Zweigen der Eberesche wurden bei den Kelten die Wünschelruten geschnitten, und die Druiden pflanzten sie als Schutzwall um die heiligen Stätten.

  • Rätselvers: Weide und Eberesche traten verspätet in die Schlachtreihe.
  • Zeit: 21. Januar bis 1 7. Februar
  • Vogel: Ente
  • Farbe: Grau
  • Schlüsselbegriffe: Erweckung, Belebung, Schutz
  • Person: Eine mütterliche Person
  • Qualität: Lebenskraft

Quellen

  1. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, 4 Bände (1. Aufl.). Johannes Hoops. K. J. Trübner, Straßburg 1911-1919. Bd. III, S. 354 ff.
  2. Corvus-Monedula

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