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Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) wurde im Mittelalter als Heilpflanze, aber auch zum Färben von Stoffen verwendet.

Bedeutung als Färberpflanze

Je nach Konzentration und Beize erhält man beim Färben von Stoffen goldene bis braunrote Färbungen.

Praktische Anwendung

Die Blüten und Stengel werden geernet und getrocknet. Die getrockneten Pflanzen werden zuerst in einem Färbetopf mit Wasser aufgekocht. Danach wird der Extrakt durch ein Leinentuch filtriert. Das Vorbeizen der Seide oder der Wolle erfolgt in der Regel mit Alaun. Anschließend werden dem Färbebad ein paar Teelöffel Kalk zugegeben werden. Nach der Kalkzugabe färbt man das vorgebeizte Material eine Stunde lang im kochenden Färbesud.

Bedeutung als Heilpflanze

Die Echte Goldrute lebte schon lage in Europa und wurde in der Naturmedizin seit langer Zeit bereits als harntreibendes und entzündungshemmendes Mittel bei Blasen- und Nierenleiden eingesetzt eingesetzt. Im Mittelalter fand sie auch als „Wundkraut“ Verwendung.

Quellen

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