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Die Egils saga Skallagrímssonar (die Saga von Egill Skalla-Grímsson), kurz Egils saga, gehört zu den ältesten und herausragendsten Isländersagas. Im Mittelpunkt dieser berühmten Saga steht der Skalde Egil Skalla-Grimson, der im 10. Jahrhundert gelebt hat.

Inhalt

Die Saga erzählt die Lebensgeschichte des wohl berühmtesten aller isländischen Skalden, Egill Skallagrimsson. Die Ursprünge von Egills Familie liegen im Norden Norwegens, einer Region, die in den Sagas besonders mit Dämonie und Zauber verbunden ist und die eine Reihe von gewaltigen, aber doch eher finsteren Helden hervorgebracht hat.

Egills düsteres Aussehen, sein aufbrausendes und zur Ekstase, dann aber wieder zur Schwermut neigendes Wesen, seine Egozentrik, seine Habsucht und sein Geiz und nicht zuletzt seine dichterische Begabung passen sehr deutlich in dieses Bild. [1]

Wie kaum eine andere Figur der mittelalterlichen Literatur ist Egil voller Widersprüchlichkeit, ein unberechenbarer Wikinger mit berserkerhaften Zügen, jedoch ein großer Runenkundiger und Dichter. Die gegen Anfang des 13. Jahrhunderts aufgezeichnete Saga vereint Abenteuergeschichte und Historie, sujektive Charakterzeichnung und objektive Darstellung.

Quellen

  • Egils Saga. Kurt Schier. Diederichs (1996). ISBN-10: 3424012629. ISBN-13: 978-3424012620

Volltexte

  • Egil's Saga. English. 1893, transl. W. C. Green, from the original 'Egils saga Skallagrímssonar'.

Einzelnachweise

  1. Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe: Island Sagas Texte. Thomas Esser

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