FANDOM


Erwerbsgenossenschaften finden sich im nordischen Recht für den Handel (s. Handelsgesellschaft) und für die Landwirtschaft. In letzterer Hinsicht ist das schwedische bōlagh oder bōfaelagh ('Gutsgesellschaft'), das dänische faelagh und norwegisch-isländische bulag oder bufelag von Bedeutung.

Beschreibung

Bei Erwerbsgenossenschaften handelt es sich um den Betrieb einer Bauernwirtschaft für gemeinsame Rechnung, sei es, dass die Genossen Miteigentümer oder Pächter sind oder der eine Eigentümer, der andere Pächter (colonia partiaria) oder Verwalter (bryti). Zumal der letztere Fall spielt in Dänemark und Schweden eine Rolle (faelagsbryti), es liegt hier im Grunde ein Dienstvertrag mit partiarischen Elementen vor (vgl. Dienstboten). Auch Hauskommunionen zwischen Eltern und Kindern, Schwiegerund Stiefeltern mit Schwieger- und Stiefkindern, ebenso Geschwistern finden sich teils auf Grund Vertrages, teils auf Grund Gesetzes im dänischen und schwedischen Recht. Besondere Erwerbsgenossenschaften treten auf für den Betrieb der Fischerei (notalagh), des Bienenfanges u.a.m. Die bergrechtliche Gewerkschaft ist erst späten Datums.

Quellen

Einzelnachweise

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki