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Das Exagium ist die aus dem griechischen übernommene Bezeichnung der spätrömischen Münzgewichte.

Beschreibung

Einzelne mit dem Namen des Kaisers, des Stadtpräfekten oder sonst eines hohen Beamten, z.B. des weströmischen Patricius Ricimer (405-472), bezeichnete Münzen rechnet man zu den amtlich geprüften Gewichten (daher Münzgewicht). Davon ist z.B. in einer Novelle des Kaisers Valentinian III. vom Jahr 455 die Rede. Bei den übrigen bleibt der Ursprung zweifelhaft.

Viele Stücke sind aus Bronze, meist viereckig, seltener rund; aus byzantinischer Zeit sind uns auch Exagien aus Glas überliefert. Die Genauigkeit dieser Münzgewichte ist - selbst wenn sie amtlichen Ursprungs sind - nur gering. Vier Stücke mit dem Namen des Kaisers Honorius, die sich selbst als Exagiuni Solidi bezeichnen, wiegen zwischen 4,10 bis 4,40 g (statt 4,55 g), bei andern sind die Schwankungen noch größer.

Galerie

Quellen

Bilderklärung

  • Abb.: Exagium aus der Spätantike zur Zeit des Kaisers Valentinian III. (419-455 n.Chr.). Æ 4.27g.

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