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Die ältesten Fässer waren ausgehöhlte Baumstämme. Holzgefäße dieser Art waren auch z.B. der altgermanische Backtrog, ebenso das Butterfaß und das älteste Braufaß (der Bottich), weiter die Wiege und der Sarg (ersteres auch aus einem ausgehöhlten Stein verfertigt). Solche Gefäße sind aus den nordgermanischen Ausgrabungen bekannt; die ältesten datieren aus der älteren Bronzezeit.

Beschreibung

Da neben bieten die Funde aus der Völkerwanderungszeit auch Eimer, die aus Dauben zusammengesetzt sind, deren Fugen mit Harz gedichtet sind; die feineren sind glatt abgehobelt und mit Bronzebeschlag versehen. Während die deutsche Benennung Daube auf romanischen Einfluß deutet, braucht das Altnordisce. und Angelsächsische hierfür das einheimische Wort "Stab". Die Kimme heißt anord. logg (vgl. laggari = Böttcher), ags. cimbing (vgl. cimbiren = Kimmeisen). Die Faßbänder waren gewöhnlich aus Weidenreifen hergestellt. Ebenso das altnordische sār = großer Zuber (der von zweien an einer Stange getragen wurde). Die altnordische dallr und spann waren kleine Gefäße mit Deckeln.

Böttcherei

Die Ausbildung der Böttcherei steht mit der Entwicklung der Milchwirtschaft, der Braukunst und des Weinanbaus im engsten Zusammenhang. Die hierauf bezüglichen Wörter sind teils echt germanischen Ursprungs; teils sind sie aus dem Süden gekommen. Zwei Böden hatte die Tonne. Nur einen Boden hatte das altnordische fat ( = angelsächsisch. faet, althochdeutsch. faz). Ebenso das altnordische ker (= althochdeutsch. kar, got. kas), welches Wort aber auch von tönernen und metallenen Gefäßen gebraucht wurde. War es mit Deckel versehen, hieß es lokker.

Quellen

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