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Die Feldgraswirtschaft, auch Wechselwiese, bezeichnet eine landwirtschaftliche Nutzungsform, bei der sich Acker- und Grünlandnutzung abwechseln. Diese Form der Feldwirtschaft wurde in Europa u.a. von den Germanen zur Römerzeit betrieben.

Beschreibung

Bei den Germanen betrieb die Markgenossenschaft auf ihrer Feldmark einen Wechsel zwischen Ackerland und Dreesch: Eine wilde Feldgraswirtschaft.

Nur ein Teil der gesamten Kulturfläche einer Feldmark wurde jeweils unter dem Pfluge gehalten; auf eine Ackerkultur von einigen Jahren folgte eine längere Periode der Brache, in der das Land dem Graswuchs überlassen blieb und zur Weide benutzt wurde. Die Dauer der Anbauperioden richtete sich nach der Tragfähigkeit des Bodens und nach Veränderungen in der Zahl der Bewohner. Das Weideland blieb ungeteiltes Gemeingut der ganzen Markgenossenschaft, wie es im Mittelalter. allgemein war und vielerwärts bis auf den heutigen Tag geblieben ist.

Das Ackerland wurde von der Bauernschaft nicht gemeinsam bewirtschaftet, sondern bald nach Festsetzung eines neuen Bifanges unter die einzelnen nach ihrer Würde verteilt. Die Teilung bereitete bei dem Überfluß des vorhandenen Kulturlandes keine Schwierigkeit. Auf der bebauten Fläche wurden die Saatfelder innerhalb des Ackeranteils des einzelnen Bauern jährlich gewechselt.

Quellen

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