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Die Feldzeichen (althochdeutsch. cumpal, alts. cumbal, angelsächsisch. cumbol, lat. signa militaria) sind Merkmale, an denen sich die zugehörigen Truppen einer Partei einander erkennen. Dazu gehören u.a. Fahnen, Standarten und SchärpeLink-Textn.

Beschreibung

Die Feldzeichen der Germanen waren Götterbilder oder Tierbilder als Symbole jener, die im Frieden in Götterhainen aufbewahrt, im Krieg von den einzelnen Abteilungen (lat. cunei, althochdeutsch. chambarra, chumberra) einhergetragen wurden. Sie sind also religiösen Ursprungs. Eine andere Bezeichnung war Kriegsfahne (althochdeutsch. gundfano, angelsächsisch. guðfana, þuf) oder got. bandwa, lang. bandwo, latin. bandum.

In der fränkischen Zeit verschwanden die heidnischen Feldzeichen. Dem Heer wurde die königliche Fahne (regium vexulum) vorangetragen. Auch einzelne Abteilungen, insbesondere die Leute eines Vasallen, hatten Fahnen, getragen von einem guntfanonarius. In Norwegen ist es der merkismaðr, der die an einer Stange befestigte Fahne (Altnordisch. merki) dem Heer des Königs voranträgt. Daß jedoch hier und in den übrigen skandinavischen Ländern nicht etwa nur eine Fahne im Heer mitgetragen wurde, insbesondere jedes Schiff seine Fahne hatte, ergeben die Quellen.

Quellen

  • Deutsche Altertumskunde. Von Karl Müllenhoff. 5 Bände. Berlin 1870-1908. Band IV, S. 200 f.

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