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Fenja und Menja sind nach der Snorra-Edda (I 376 ff.) zwei Riesenmädchen, die der Dänenkönig Frodhi vom Schwedenkönig Fjolnir kaufte und zwang, für sich Gold, Friede und Glück zu mahlen. Dies geschah auf der Mühle Grotti.

Hintergrund

Allein da der König in seinem Verlangen unersättlich war, sangen sie durch ein Zauberlied, den Grottasöngr, ihm Unheil ins Land. Der Seekönig Mysingr kam über dieses, tötete Frodhi und entführte die beiden Riesinnen, die er nun zwang, Salz zu mahlen. Als auch dieser ihnen keine Rast gönnte, mahlten sie so viel Salz, daß die Schiffe sanken; seitdem ist das Meer salzig. Das Märchen von der wunderbaren Mühle, das hier zu Grunde liegt, ist über ganz Europa verbreitet und findet sich besonders häufig in Volksliedern. Mit ihm ist die ätiologische Sage vom Salzgehalt des Meeres verbunden. [1] [2]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Germanische Elben und Götter beim Estenvolke. Leopold von Schroeder. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse. A. Hölder, 1906. S. 42 ff.
  2. Das Märchen in den Göttersagen der Edda. Friedrich von der Leyen. G. Reimer, 1994. S. 58 ff.

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