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Die Epischen Götterlieder sind eine Form der Epischen Dichtung und als solche eine Gattung der altgermanischen Dichtkunst. Sie haben eine sehr ähnliche Struktur wie die Heldenlieder.

Beschreibung

Epische Götterlieder finden sich nur in der Lieder-Edda: das Thrymskvidha und das Hymiskvida; andere erschließen sich aus der Snorra Edda. Man muß annehmen, dass diese hochorganisierte Art in Nachahmung des Heldenliedes entstand, nachdem bisher kunstlosere Merkverse, Hymnen, auch kleine märchenähnliche Prosen die Göttermythen beherbergt hatten.

Demnach hat es Götterlieder à la Thrymskvidha nur bei den Germanenstämmen geben können, die noch als Heiden die Kunstform des Heldenliedes bei sich aufnahmen. Die epischen Götterlieder der Edda sind Unterhaltungspoesie, nicht mehr Bestandteile des Gottesdienstes wie ihre schlichteren Vorstufen; sonst hätten sie sich kaum in die christliche Zeit gerettet.

Quellen

Einzelnachweise

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