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Garibald I. (* nach 500; † ca. 595) war der erste nachweisbare Herzog von Baiern, Herzog der Bajuwaren aus dem Adelsgeschlecht der Agilolfinger. Er regierte seit der Mitte des 6. Jahrhunderts und residierte um 555 in Regensburg.

Beschreibung

Garibald I. strebte (den Berichten alter Chroniken zufolge) vergebens danach, sich im Bund mit dem Langobardenkönig Authari, dem er seine Tochter Theodelinde vermählte, von der Pflicht, den Franken im Fall eines Krieges Hilfe zu senden, zu entbinden. Er starb 595, und auf Bestreben der Franken wurde nicht dessen Sohn Grimoald, sondern sein Anverwandter Thassilo I. Herzog, der Grimoald aus Baiern vertrieb.

Familie

Garibal I. war mit Waldrade vermählt, der Tochter des Langobardenkönigs Wacho und Witwe des Frankenkönigs Theudebald. Seine Tochter war Theudelinde, die 589 den langobardischen König Authari und nach dessen Tode den Herzog Agilulf von Turin heiratete und die Langobarden vom arianischen zum katholischen Glaubensbekenntnis herüberbrachte.

Quellen

Einzelnachweise

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