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Der Grüne Mann ist ein Fabelwesen, dessen Ursprünge bis in die Steinzeit zurückreichen. Auf seinem Kopf trägt er ein Geweih, begleitet wird er von Schlangen, den Symbolen der Erde, Fruchtbarkeit und Weisheit. Halb ist er ein Mensch, doch auch der Herr der wilden Tiere. „Cernunnos“, „der Gehörnte“, wird er genannt.

Beschreibung

Der Grüne Mann ist ein Vegetationsgott, der Geliebte der Erdgöttin. Wie die Kelten ihn verehrt haben, wissen wir nicht genau; dass sie ihn verehrten, zeigen die vielen Abbildungen, die es von ihm gibt. Allein im ehemaligen Gallien fand man über 30 Darstellungen. Oft sitzt er mit gekreuzten Beinen oder im Lotussitz da, vermutlich kontemplativ versunken. Neben Hirschgeweih oder Stierhörnern besitzt er auch entsprechende Ohren. Manchmal sind Hirschhufe zu erkennen. Um seinen Nacken trägt er, typisch keltisch, den Torques, den kunstvoll verzierten Halsring.

Viele Gasthäuser tragen noch heute seinen Namen. "Zum Grünen Mann" oder "Zum Wilden Mann" heißen vor allem Gasthäuser auf den Britischen Inseln. Auch vielen in alten Kirchen lugt der Grüne Mann mit Blättern um den Kopf verschmitzt zwischen den Schnitzereien von Pflanzen und Tieren hindurch. Es lohnt sich, einmal in ländlichen Kapellen nach ihm Ausschau zu halten.

Galerie

Quellen

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