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Bereits die Germanen kannten Haarbeize bzw. Haarfärbemittel zur Veränderung ihrer Haarfarbe.

Beschreibung

Als Haarbeize für hellblondes oder rotes Haar wurde bei den Germanen laut dem römischen Historiker Plinius (ca. 23–79 n. Chr.) eine Art Seife verwendet, die aus Ziegenfett und Buchenasche bestand (NH. 28, 51.: "aus der Asche von Buchenholz und Ziegentalg") [1].

Eine andere Haarbeize wude aus Rinder- oder Hammeltalg mit Lauge und Kalk hergestellt und von Männern mehr gebraucht als von den Frauen [2]. Mit Talg, Ätzkalk und Holzaschenlauge konnte man so eine Aufhellung von dunklen Haar erreichen. [3]

Das Rotfärben von blonden Haar und Bart setzte allerdings den Zusatz eines anderen Färbemittels voraus, das cinnabar (Zinnober) genannt wurde. Später wurden als Färbemittel neben dem Bleichen in der Sonne vor allem Schwefel und Harze in Verbindung mit Eiweiß und Eigelb angeführt.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Naturalis Historia. Gaius Plinius Secundus. Um 77 n. Chr. Volltext (lat.) auf Wikisource. cap. 28, 51. "ex cinere fagineo et sebo caprino"
  2. Galenos. De Compositione Medicamentorum Secundum Locos. S. 90.
  3. Zeitschrift für deutsches Altertum. H. Fischer, 1906. Ausgabe 48, S. 404 ff.

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