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Hakon I. der Gute bzw. Haakon Adalsteinfostre (* um 920; † um 961) war ab ca. 935 König von Norwegen. Er war einer der jüngsten Söhne von König Harald I. Schönhaar (Norwegen) und Halbbruder von Erich Blutaxt. Er spielte eine bedeutende Rolle bei der christlichen Bekehrung Norwegens.

Hintergrund

Bekehrung Norwegens

Als kleines Kind wurde Hakon nach England zu König Aethelstan gesandt, an dessen Hofe erzogen und zum Christentum getauft. Im Jahr 935 fuhr er nach Norwegen, um seinem Halbbruder Erich Blutaxt die Herrschaft zu entreißen, was ihm auch überraschend schnell gelang. Als er nun glaubte, seine Herrschaft hinlänglich befestigt zu haben, machte er den Versuch, das Christentum in Norwegen einzuführen.

Zu diesem Zweck ließ er Geistliche aus England kommen. Es wurden einige Kirchen errichtet, aus der Umgebung des Königs ließen sich viele taufen, und der König selbst predigte den neuen Glauben den Bauern. Diese aber widersetzten sich, drohten dem König mit Absetzung, und zwangen ihn, an der heidnischen Opfermahlzeit teilzunehmen. Die Kirchen wurden z. T. zerstört. Der König mußte seinen Versuch aufgeben. Als Hakon 961 im Kampf gegen die Erichssöhne fiel, wurde dieser erste christliche König nach heidnischer Sitte im Hügel beigesetzt, und der Skalde Eyvind Skaldaspillir läßt ihn in seinem Loblied nach Walhalla einziehen.

Quellen

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