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Hermunduren

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Die Hermunduren waren ein germanischer Volksstamm, der am Oberlauf der Elbe siedelte. Die Römer rechneten sie zur großen Stammesgruppe der Sueben und bezeichneten sie als treu ergebene Freunde der Römer.

Allgemeines

In Nachbarschaft zu den Hermunduren siedelten nach Tacitus (in Germania 42) die Narister, Markomannen und Quaden.

  • 1 n. Chr. wurden Teile der Hermunduren von den Römern in das von den Markomannen verlassene Gebiet am Main umgesiedelt. Sie gerieten unter die Oberhoheit des markomannischen Königs Marbod. Nach dem Krieg mit Arminius wird Marbod vom Goten Katwalda gestürzt und geht daraufhin ins römische Exil.
  • 51 n. Chr. sind Kämpfe an der Donau belegt, in denen die Hermunduren unter ihrem Fürsten Vibilius den Usurpator Katualda stürzten.
  • 58 n. Chr. wird von einem hermundurischen Sieg über die Chatten in der legendären Salzschlacht berichtet, in der es wahrscheinlich um die Salzquellen an der Werra oder der Saale ging.
  • Im 4./5. Jahrhundert n. Chr. wanderten die Angeln und Warnen von Norden in das ehemalige Siedlungsgebiet der Hermunduren ein. Auch aus anderen Gegenden kamen neue Stämme in dieses Gebiet, die später den Stammesverband der Thüringer bildeten.

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Quellen

Wikipedia
Dieses Dokument basiert in seiner ersten oder einer späteren Version auf dem Artikel „Hermunduren“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 27. Apr. 2012‎ und steht unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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