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Als Jütland wird heute zumeist der westliche Teil Dänemarks bezeichnet. Es liegt auf der Kimbrischen Halbinsel und erstreckt sich von der deutsch-dänischen Grenze bis zur Landspitze Grenen nördlich von Skagen. Damit wird das gesamte dänische Festland von Jütland gebildet, während die anderen Teile Dänemarks sich über Inseln erstrecken.

Beschreibung

Jütland hat seinen Namen von den Jüten, einem germanischen Volksstamm, der eine westgermanische Sprache gesprochen hat. Ein Teil des Stammes wanderte zusammen mit den Sueben nach Süden ab; ein erheblicher Teil wanderte im 5. Jh. mit den Angeln und Sachsen nach England aus. Der zurückgebliebene Teil wurde von den Dänen assimiliert, die Jütland von den Dänischen Inseln aus besiedelten. Die Jüten/Dänen stießen südwärts bis an die Eider vor, wo sie auf Sachsen und Slawen stießen. Der Fluss bildete ab 811 die dänische Südgrenze.

Die Bezeichnung der Halbinsel als Kimbrische Halbinsel geht auf die Kimbern zurück, einen germanischen Volksstamm, der um das 1. Jh. v. Chr. mit den Teutonen in die heutige Schweiz und dann − aufgespalten − durchs Rhônetal nach Frankreich oder über den Brennerpass nach Italien zog. [1]

Galerie

Quellen

  1. Wikipedia: Jütland (Version vom 8. Sep. 2015‎‎)

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