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Für die rote und schwarze Johannisbeere (Ribes rubrum und nigrum L.), die heute überall in den Gärten gezogen werden, fehlt in der Urzeit merkwürdigerweise jegliches sprachliche und archäologische Zeugnis. Ihre heutigen Benennungen in den germanischen Sprachen sind durchweg jung.

Geschichtliches

Da beide Arten der Johannisbeere in Norddeutschland wie im ganzen Norden und Osten Europas einheimisch sind, so scheint es, dass sie im Altertum und Mittelalter entweder unbeachtet geblieben und erst gegen Ende des 14. Jhds. für weitere Kreise entdeckt worden sind oder unter anderen Namen verwendet wurden. Der Gattungsname stammt vom arabischen ribâs, einer im Libanon wachsenden Rhabarberart, was die mittelalterlichen Botaniker zu ribes veränderten.[1] Der Name Johannisbeere leitet sich vom Johannistag (24. Juni) her, um den herum die ersten Sorten reif werden.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Band IV, Nachdruck. Parey, Berlin 1975, ISBN 3-489-70021-X, S. 43 f.

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