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Das Jydske Lov ist die dänische Aufzeichnung des Rechtes von Jütland aus dem Jahre 1241. Diese Gesetzesordnung galt ebenso in Schleswig, Fünen und auf den benachbarten kleinen Inseln. Das Jütische Recht gilt als eine der ältesten schriftlich fixierten Rechtsgrundlagen in Dänemark. [1]

Beschreibung

Das Jydske Lov ist - anders als die sonstigen dänischen Landschaftsrechte - ein Königsgesetz, das König Waldemar II. im März 1241 auf dem Reichstag von Vordingborg erließ. Einen erheblichen Teil seines Inhaltes schöpft es aus älteren jütischen und schonischen Rechtsaufzeichnungen. Abgesehen von einer in 187 Kapitel geteilten Handschrift ist es in 3 Bücher untergliedert. Zusätze bilden Thord Degns Artikler, benannt nach ihrem um die Mitte des 14. Jhs. lebenden angeblichen Verfasser, auf den aber wohl nur einige Beiträge zurückgehen. Seit dem 14. Jh. wurde das Werk außerdem mehrfach ins Niederdeutsche und Lateinische übersetzt.

Quellen

  • Ausgabe von Kolderup-Rosenvinge 1837 (Samling af gamle danske Love III) und N. M. Petersen 1850, des in Kapitel geteilten Textes von Thorsen 1853, der Zusätze von Kolderup-Rosenvinge aaO. und Thorsen Stadsretter 1855.

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Jütisches Recht

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