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Die Knickfibel entwickelte sich aus den spätkeltischen geschweiften Fibeln, die oftmals noch einen verzierten Nadelhalter aufweisen. Fundstücke von Knickfibeln finden sich sowohl in der römischen Provinz als auch im freien Germanien.

Beschreibung

Knickfibeln finden sich auf römischer Seite vor allem im Zusammenhang mit augusteischen Militäraktionen, z.B. im späteren Niedergermanien und in Raetien. Exemplarisch sind hier die Fundorte Augsburg, Haltern, Xanten, Nimwegen und Kalkriese zu nennen. Auch im zivilen Kontext und als Grabbeigaben haben sich einige Exemplare erhalten. In Germanien findet sich die Fibel vor allem im weser-, rhein und elbgermanischem Gebiet, ebenso wie an der Nordseeküste. Die Benutzungsdauer der Knickfibeln und ihrer Varianten läßt sich anhand der zahlreichen darierbaren Funde absolutchronologisch auf ca. 10 v. Chr. bis ca. 40 n. Chr. festlegen. [1]

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Quellen

  1. Replik Shop: Knickfibel

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