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Nicht nur strahlende Götter wurden von den Kelten verehrt, sondern auch solche mit ausgesprochen dunklen Seiten, wie etwa die Morrigan. Diese Göttin war sehr wandlungsfähig und trat u. a. nahezu unerkenntlich als krächzender Rabe auf dem Schlachtfeld auf. Genauso gut aber konnte Morrigan als junge Frau erscheinen, sich im Handumdrehen in eine Schlange, eine Katze, eine Wölfin oder eine Kuh verwandeln oder aber als alte Frau auftauchen.

Morrigan hatte einen nährenden, einen verführenden und einen Todesaspekt: Als die Jungfrau Morgana, die Mutter Badb und die Greisin Macha bildeten sie eine Triade. Während der Christianisierung wurde sie als Hexe verstanden, als Fata Morgana, die in die Irre führt, und als Schicksalskünderin Morgan le Fay.

Quellen