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Ostern (lat. pascha, hebr. pessach) war im Mittelalter das Hauptfest der Christenheit. Es wurde auch von der abendländischen Kirche eine ganze Woche hindurch gefeiert, die mit dem Ostersonntag begann. Dieser wurde, da Juden und Griechen nach Mondjahren rechneten, durch den Mondlauf bestimmt, und zwar sollte er nach Anordnung des Konzils von Nicäa im Jahre 325 an dem Sonntag gefeiert werden, der auf den Eintritt des Frühlingsvollmonds, d. h. des ersten Vollmonds nach der Frühlingsnachtgleiche, fällt.

Osterberechnung

Als Tag der Frühlingsnachtgleiche setzte man, ungefähr den wirklichen damaligen Verhältnissen entsprechend, den 21. März fest. Es blieb indessen eine Anzahl von Differenzen zwischen dem Ritus der römischen und dem der alexandrinischen Kirche, die wiederholt zu ärgerlichen Streitigkeiten über den richtigen Tag der Osterfeier führten. Papst Leo I. (um 400-461) versuchte diese beizulegen, indem er durch den berühmten aquitanischen Rechenmeister Victorius (bzw. Victurius) eine Ostertafel aufstellen ließ, die auf einer Periode von 532 Jahren (Victorianische Periode) basierte.

Im Jahre 525 wurde die Berechnung des Ostertermins von dem römischen Abt Dionysius Exiguus vereinheitlicht, der ebenfalls eine Ostertafel aufgestellt hatte. Als frühesten Ostertermin bestimmte er den 22. März, als spätesten den 25. April; Ostern hatte danach also einen Spielraum von 35 Tagen (s. Ostertafel).

Quellen

Einzelnachweise

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