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Als Römische Kaiserzeit, im germanischen Raum auch Römische Eisenzeit, oder aber kurz Römerzeit, wird in der Archäologie, vor allem in der Ur- und Frühgeschichte, traditionell ein Abschnitt (circa 1 bis 375 n. Chr.) der Frühgeschichte der an das Imperium Romanum angrenzenden Gebiete Europas bezeichnet.

Definition

Die Römische Kaiserzeit folgt innerhalb des Römischen Reiches auf die Zeit der Römischen Republik (509 v. Chr. bis 27 v. Chr.) und in den angrenzenden Gebiete Europas auf die Latènezeit (450 v.Chr. bis 15 n.Chr) bzw. in Nordeuropa auf die vorrömische Eisenzeit („Keltische Eisenzeit“) von 750 v.Chr. bis 30/60 v.Chr.

Im germanischen Raum wird die Zeit von Christi Geburt bis 200 n. Chr. oder aber auch die gesamte Periode der Römischen Kaiserzeit bis ca. 400 n.Chr. als "römische Eisenzeit" bezeichnet.

Das Ende der Römischen Kaiserzeit im Jahre 375 gilt dabei herkömmlicherweise als Beginn der Völkerwanderungszeit. Die chronologische Gliederung durch Hans Jürgen Eggers in die Stufen B1 und B2 (frühe römische Kaiserzeit) und C1–C3 (späte römische Kaiserzeit) beruht auf der Datierung des römischen Importgutes in der Germania magna und dem übrigen Barbaricum, wird aber in der jüngeren Forschung in Frage gestellt. [1]

Quellen

  1. Wikipedia: Römische Kaiserzeit - Archäologische Definition (Version vom 14.09.2016)

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