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Spätantike

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Die Spätantike bezeichnet vor allem im Mittelmeerraum den Übergang von der Antike zum Frühmittelalter. Viele Forscher sehen allerdings auch die Völkerwanderungszeit als Bindeglied zwischen Spätantike und diesem Zeitalter. So fällt in einigen Quellen das Ende der Spätantike mit dem Ende der Völkerwanderungszeit 568 zusammen.

Zeitliche Abgrenzung

Die Spätantike bildet den letzten Abschnitt des Altertums, der zwar nicht mehr der „klassischen“ Antike angehört, aber auch noch nicht dem Mittelalter zugerechnet werden kann.

Beginn der Spätantike

Der Beginn der Spätantike ist in der Forschung durchaus umstritten. Meist wird der Regierungsantritt des römische Kaisers Diokletian um 284 n. Chr. als Ausgangsjahr erachtet.

Ende der Spätantike

Und auch das Ende der Spätantike ist Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Als grober Rahmen kann gelten, dass die Spätantike im Westen des römischen Reiches mindestens bis zur Absetzung des letzten Kaisers in Italien im Jahre 476 dauert, eher aber bis zum Einfall der Langobarden in Italien 568. Im Osten des Reiches reicht die Epoche entweder bis zum Tod des oströmischen Kaisers Justinian 565 n. Chr. oder bis zur arabischen Expansion im 7. Jahrhundert.

Beschreibung

Im Verlauf der Spätantike durchlief das Oströmische Reich eine Umwandlung und musste große territoriale Verluste hinnehmen, während die zweite spätantike Großmacht, das neupersische Sassanidenreich, 651 sogar ganz unterging. Das Weströmische Reich zerfiel bereits ab dem 5. Jahrhundert in eine Reihe von unabhängigen Territorien, die die kaiserliche Oberhoheit aber noch längere Zeit anerkannten.

Die Spätantike steht außerdem unter den Zeichen der Reformierung von Heer und Verwaltung, der Festigung der sakralen Stellung des Kaisers, der Völkerwanderungszeit und in deren Folge schließlich der Wandlung des westlichen Teils des römischen Reiches in jene germanisch-romanische Welt, die das europäische Mittelalter prägen sollte.

Siegeszug des Christentums

Die Spätantike ist durch ein Nebeneinander von antiken Traditionen und christlich-germanischer Überformung gekennzeichnet. Ein herausragendes Ereignis dieser Epoche stellt der Siegeszug des Christentums dar und damit verbunden das langsame Verschwinden vorchristlicher Kulte und Traditionen.

Quellen

Wikipedia
Dieses Dokument basiert in seiner ersten oder einer späteren Version auf dem Artikel „Spätantike“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 17. Jun. 2012‎ und steht unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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