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Das Würfelspiel als das einfachste und bequemste der Hasardspiele ist uralt, und wurde auch in Europa bereits sehr lange betrieben.

Beschreibung

Wie im indischen Mahabharata der König Nala seine Person aufs Spiel setzt, so weiß auch Tacitus von den Germanen:

„Das Würfelspiel, man muß sich wundern, üben sie unbetrunken als etwas Ernstes mit solcher Unvernunft für Gewinnen und Verlieren, daß, wenn Alles dahin ist, sie im äußersten und letzten Wurf die Freiheit und den Körper daran setzen. Der Besiegte tritt in freiwillige Knechtschaft; obgleich jugendlich kräftiger, obgleich stärker, läßt er geduldig sich binden und verkaufen. So groß ist die Hartnäckigkeit in der fehlerhaften Sache; sie selbst nennen es treue Ehrlichkeit. Sklaven dieses Looses geben sie im Handel weiter, um auch sich vom Schamgefühl des Sieges loszumachen.“

Tacitus: Germania. 24 [1]

Das frühere und spätere Mittelalter erließ Gesetze gegen die Spielwut; vor allem den Priestern war das Würfelspiel verboten. Wie wenig dieses Verbot half, kann man etwa daraus sehen, daß ein Bischof von Cambray 972 ein geistliches Würfelspiel erfand, um doch eine Belehrung und Erbauung mit dem Spiel zu verbinden. Die Würfel hatten dieselbe kubische Form wie jetzt und die Zahlen 1 bis 6, die im Mittelhochdeutschen französische Zahlennamen haben.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Tacitus, De origine et situ Germanorum (Germania). Übersetzung "Die Germania des Tacitus"'. Anton Baumstark: Freiburg 1876. Digitalisat auf Wikisource.

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