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Zahnkrankheiten (mhd. fúle zene, ags. forrotod tóþ) und Zahnschmerzen in Form von kariösen Zähne kennen Forscher z.B. von Schädelfunden aus der Hallstattkultur in Baden.

Beschreibung

In Balds Læceboc (Bald's Leechbook I, 6) wird gegen den "Wurm" am Zahn (ags. tóþwyrm) empfohlen, eine mit Bilsenkrautsamen beschickte Wachskerze zu verbrennn, deren Rauch die Würmer aus dem Zahn auf ein untergehaltenes schwarzes Tuch fallen läßt, eine uralte Methode, die bis nach Altbabylonien zurückgeht. [1] Doch auch an anderen Mitteln gegen Zahnschmerzen (mhd. zantwé, zantsmerz, zantsiehtum, zanswer, anord. tannaverkr, ags. tóþwærc, tóþece) herrscht in den alten Arzneibüchern kein Mangel; ebensowenig an allerlei Zahnsegen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Leechdoms, Wortcunning, and Starcraft of Early England (Bald's Leechbook, Balds Læceboc) Volltext in Internet Archive. 3 Bände. Thomas Oswald Cockayne. London 1864-66. Bd. II, S. 50 ff. S. 310 f. Bd. III, S. 100.

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